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Juni – August

Rasenpflege im Sommer: Mähen, Wässern, Düngen

Rasenpflege im Sommer braucht andere Strategien als im Frühjahr. Höher mähen, morgens bewässern, kaliumbetont düngen – so übersteht dein Rasen die Hitze. Wir erklären richtiges Mähen, Bewässerung, braune Stellen und Mähroboter-Tipps.

Rasenpflege im Sommer – Mähen und Gießen

In diesem Artikel:

Richtig mähen im Sommer

Die wichtigste Regel: Schnitthöhe erhöhen. Im Sommer 5–6 cm statt 3–4 cm. Längerer Rasen beschattet den Boden, reduziert Verdunstung und übersteht Trockenheit besser. Nicht in der Mittagssonne mähen – die Halme sind gestresst und verbrennen schneller.

✓ Mähen-Checkliste Sommer

  • Schnitthöhe 5–6 cm (Zierrasen) bzw. 5 cm (Gebrauchsrasen)
  • Mähen am frühen Abend oder Morgen – nie bei praller Mittagssonne
  • Maximal ein Drittel der Halmlänge pro Schnitt entfernen
  • Scharfe Messer – stumpfe Klingen reißen statt zu schneiden

Bewässerung – morgens, durchdringend

Rasen im Sommer gießen: Morgens ist ideal. Durchdringend wässern – ca. 15–20 Liter pro m², ein- bis zweimal pro Woche. Tägliches Oberflächen-Gießen fördert flache Wurzeln und macht den Rasen hitzeanfälliger. Ausführlich: Bewässerung im Sommer.

💧 Bewässerungs-Tipps

Regner oder Tropfschläuche – gleichmäßig verteilen. Bodenprobe: Nach dem Gießen 15 cm tief feucht? Dann reicht es. Bei Lehmboden: seltener, länger. Bei Sand: öfter, kürzer.

Düngen im Sommer

Rasen im Sommer düngen mit kaliumbetontem Dünger. Kalium stärkt die Zellwände und verbessert die Hitzetoleranz. Stickstoff nur moderat – zu viel fördert weiches Wachstum und Wasserverbrauch. Düngen bei bedecktem Himmel oder vor Regen, dann einschlämmen.

Rasen bei Hitze schonen

Bei Hitze den Rasen nicht zusätzlich belasten. Betreten minimieren, Mähroboter seltener fahren, Schnitthöhe erhöhen. Mulchmähen bei extremer Trockenheit evtl. reduzieren – das Schnittgut kann den Rasen zusätzlich belasten. Allgemeine Pflege: Gartenpflege-Tipps.

Braune Stellen behandeln

Rasen braun im Sommer – oft natürliche Reaktion auf Trockenheit. Gräser stellen das Wachstum ein, vergilben. Nach Regen und kühlerem Wetter erholt sich der Rasen meist von selbst. Nur bei dauerhaft kahlen, abgestorbenen Stellen nachsäen. Boden vorher lockern, Samen andrücken, feucht halten. Mehr zum Vorbereiten: Sommer Gartenarbeit.

⚠️ Nicht verwechseln

Braune Flecken können auch Rasenkrankheiten (z.B. Dollarflecken, Rotspitzigkeit) oder Hundeurin sein. Bei pilzartigen Verfärbungen: Feuchtigkeit reduzieren, evtl. Fungizid (als letzte Option). Bei Hundeurin: stark verdünnt nachgießen.

Unkraut im Rasen

Einzelne Klee- oder Löwenzahnpflanzen ausstechen. Bei starkem Befall: Vertikutieren im Herbst oder Frühjahr, Nachsäen, düngen. Gesunder, dichter Rasen unterdrückt Unkraut von selbst. Zu kurzer Schnitt fördert Moos und Unkraut.

Mähroboter-Tipps für den Sommer

Bei Trockenheit: Schnitthöhe am Mähroboter erhöhen (5–6 cm), seltener fahren lassen. Nicht in der prallen Mittagssonne. Mulchmodus – bei Hitze kann das Schnittgut den Rasen zusätzlich belasten; evtl. Fangkorb nutzen oder seltener mähen.

Rasenkrankheiten im Sommer

Dollarflecken, Rotspitzigkeit – oft bei feucht-warmer Witterung. Vorbeugen: nicht abends gießen (Pilze lieben Feuchtigkeit über Nacht), nicht zu viel Stickstoff. Befallene Stellen ausdünnen, belüften. Bei starkem Befall: Fachberatung oder selektives Fungizid.

📋 Nachsäen vorbereiten

Für Herbst-Nachsaat: Kahle Stellen im Spätsommer vorbereiten. Boden lockern, Samen einarbeiten, andrücken, feucht halten. Rasensaat keimt bei 15–25 °C. Planung: Gartenarbeiten nach Jahreszeit.

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Häufige Fragen

Wie hoch soll ich den Rasen im Sommer mähen?

Im Sommer 5–6 cm Schnitthöhe – nicht kürzer. Längerer Rasen beschattet den Boden, reduziert Verdunstung und übersteht Trockenheit besser. Zu kurzer Schnitt stresst die Gräser und fördert braune Stellen.

Wann soll ich den Rasen im Sommer gießen?

Morgens gießen ist ideal. Durchdringend wässern (ca. 15–20 Liter pro m²), ein- bis zweimal pro Woche. Tägliches Oberflächen-Gießen führt zu flachen Wurzeln – der Rasen wird hitzeanfälliger.

Warum wird der Rasen im Sommer braun?

Bei Hitze und Trockenheit stellen Gräser das Wachstum ein und können vergilben – das ist oft Ruhestadium, keine dauerhafte Schädigung. Nach Regen und kühlerem Wetter erholt sich der Rasen meist von selbst. Nur bei dauerhaft kahlen Stellen nachsäen.

Welchen Dünger braucht der Rasen im Sommer?

Sommer-Rasendünger ist kaliumbetont – stärkt die Zellwände und Hitzetoleranz. Stickstoff nur moderat, sonst wächst der Rasen zu schnell und braucht mehr Wasser. Düngen bei bedecktem Himmel oder vor Regen, danach einschlämmen.

Soll der Mähroboter im Sommer anders laufen?

Bei Trockenheit Schnitthöhe erhöhen (5–6 cm) und seltener mähen lassen. Nicht in der prallen Mittagssonne fahren. Mulchmäher lässt Schnittgut liegen – bei Hitze kann das den Rasen zusätzlich belasten, evtl. Fangkorb nutzen.

🎯 Fazit

Rasenpflege im Sommer bedeutet: Schnitthöhe erhöhen, morgens durchdringend gießen, kaliumbetont düngen. Den Rasen bei Hitze schonen, braune Stellen geduldig beobachten – oft erholt er sich von selbst. Mähroboter anpassen, Unkraut und Rasenkrankheiten im Blick behalten. Weitere Themen: Bewässerung im Sommer, Gartenpflege-Tipps, Sommer Gartenarbeit, Gartenarbeiten nach Jahreszeit.

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